„E-Learning in Zukunft größere Rolle“. Der zweite Lockdown kam für die Schulen zwar überraschend, dennoch konnte man Erfahrungen aus dem ersten Lockdown mitnehmen, so Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz.

Erstellt am 20. November 2020 (11:52)
Bildungsdirektor im Burgenland. Heinz Josef Zitz.
zVg

Gerade wurde in den Schulen heuer zum zweiten Mal der Präsenzunterricht ausgesetzt. „Der zweite Lockdown kam für uns alle so überraschend wie der erste“, sagt Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz. „Dennoch ist der Übergang ins Distance-Learning im Burgenland gut vonstattengegangen. PädagogInnen und SchülerInnen konnten den Unterricht via Skooly oder LMS im virtuellen Raum weiterführen, der Kontakt zu den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten blieb weiterhin aufrecht.“ Natürlich wurde aus dem ersten Lockdown dazugelernt und die Erfahrungen mitgenommen.

„Unsere PädagogInnen haben am Wochenende mit den Vorbereitungen für die bevorstehenden Tage begonnen, am Montag wurden die SchülerInnen ins Homeschooling verabschiedet und ich denke, wir werden auch diese Herausforderung wieder meistern und niemanden zurücklassen“, so Zitz. Die Schulen sind weiterhin für alle SchülerInnen offen, wenn Betreuung oder Unterstützung vonnöten sind. Nachdem sich die Fallzahlen in Österreich weiter verschlechterten, war zu vermuten, dass es erneut zu einem Lockdown kommen würde. „Die Bitte der Eltern war, die Schulen weiter offen zu halten. Auch wir haben stets betont, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten. Zwar findet der Unterricht seit Dienstag im Distance-Learning statt, die Schulen stehen aber für alle SchülerInnen weiterhin offen“, führt Bildungsdirektor Zitz aus.

Vergangenen Dienstag waren im Durchschnitt zehn Kinder an den Schulen anwesend, das entspricht rund elf Prozent über alle Schultypen hinweg. Die jetzige Situation zeige, dass der Bereich des E-Learnings sowie der IT in Zukunft noch eine größere Rolle im Bildungssystem spielen werden. „Dank der Lernplattformen Skooly und LMS kann der Unterricht nahtlos fortgeführt werden. Unser Fokus sollte deshalb auch künftig auf virtueller Begleitung liegen“, so Heinz Josef Zitz. Für die Zukunft der Schulen sind die Fallzahlen ausschlaggebend. „Ich möchte mich schon jetzt bei allen PädagogInnen, SchülerInnen, Eltern und Erziehungsberechtigten für ihre Mithilfe zur Bewältigung dieser äußerst schwierigen Situation bedanken“, so Bildungsdirektor Zitz.