Nachhaltig Urlaub machen. Immer mehr Menschen möchten nicht nur im Alltag sondern auch im Urlaub mehr Rücksicht auf ihre Mitmenschen und die Umwelt nehmen. Nachhaltiges Reisen wird immer gefragter.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 15. Mai 2020 (10:56)
Tourismus hat Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Die Bahn ist eine klimafreundlichere Alternative zum Verreisen als das Flugzeug.
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Das oberste Ziel von nachhaltigem Tourismus ist es, keinen Schaden an Kultur und Umwelt am Reisezielort zu hinterlassen. Verantwortungsvoller Tourismus fängt daher schon bei der Planung der Reise an. Hierbei können verschiedene Öko-Reiseportale hilfreich sein.

In Zeiten der Globalisierung hat die Reiselust der Menschen viele negative Seiten für die Natur. Besonders der Flugverkehr hat einen klimaschädigenden Effekt. Auch wenn es schwer fällt, besonders wenn das Ziel weit entfernt liegt, sollte man auf den Flieger verzichten. Im Sinne des sanften Tourismus wäre es, stattdessen mit der Bahn zu verreisen und eine Destination zu wählen, die näher gelegen ist.

Auch bei der Wahl der Unterkunft gibt es Unterschiede. Bio-Hotels oder Bio-Bauerhöfe achten auf Bio-Lebensmittel, bevorzugen regionale Erzeugung, produzieren weniger Plastikmüll und legen auch auf Unterkünfte in naturnaher Bauweise Wert.

Das „All-Inclusive“-Konzept hat ebenfalls nicht viel mit nachhaltigem Reisen gemeinsam. Denn damit unterstützt man meist nicht die einheimische Bevölkerung, sondern große Tourismuskonzerne, die durch den Kauf von immer mehr Grundstücken die Lebensräume von Mensch und Tier vor Ort minimieren. Fans von nachhaltigem Tourismus sollten daher bei lokalen Anbietern konsumieren. Wer seinen Reise-Klima-Fußabdruck vor Ort gering halten möchte, der sollte seine Umgebung auch lieber mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln statt einem Mietauto erkunden.