Im Einklang: „WaSserleben“ am Stooberbach

Wassertreten stärkt das Immunsystem. Es ist die bekannteste Wasseranwendung.

Kim Roznyak
Kim Roznyak Erstellt am 16. August 2021 | 07:00

Wassertreten regt den Kreislauf an, fördert die Durchblutung, kräftigt die Venen, hilft gegen Krampfadern, wirkt gegen heiße Beine, hilft bei Migräne, regt den Stoffwechsel an, stärkt das Immunsyystem und wirkt vegetativ stabilisierend. Die berühmteste Wasseranwendung von Sebastian Kneipp lässt sich ganz leicht umsetzen und hier kommt der Stooberbach im Mittelburgenland bei dieser Wanderroute zum Einsatz.

Gestartet wird die Wanderung in der wunderschönen Gemeinde Neutal. Mitten in der Ortschaft steht die klingende Blumenskulptur, welche mit verschiedenen Musikstücken Lebensfreude symbolisiert. Mit dem Lied „Das Leben ist schön“ von Kurt Mikula gesungen vom Chor der Volksschule Neutal kann man sich perfekt auf die neun Kilometer lange Wanderung einstimmen. Ein weiteres Highlight der Wanderung ist sicherlich die „Kapelle im Wald“. Mitten im Wald taucht diese kleine Kapelle auf. Links davon steht ein Bankerl, hier kann man die Natur sowie das Zwitschern der Vögel perfekt genießen.

Wasserspaß im Naturbadesee

Weiter auf der Route trifft man auf den Naturbadesee in Markt St. Martin. Dieser See bietet mit einer Wasserfläche von 1.500 Quadratmetern und einer Schwimmfläche von 1.100 Quadratmetern ein ideales Ambiente für alle Wasserratten und Sonnenhungrigen. Die Reinigung des Wassers erfolgt ausschließlich mit Pflanzen- und Sandfilter und ist somit besonders für Allergiker geeignet. Nicht direkt auf der Route, jedoch mit einem kurzen Abstecher zu Fuß erreichbar, liegt der Neutaler Schwabenhof. Der Ortsteil Schwabenhof war bis 1931 ein eigenes Dorf. Im Zentrum steht die winzige Rosalienkapelle.

Wassertreten beim Generationenpark

Und wie heißt es so schön: „Das Beste kommt zum Schluss“. Während der Wanderroute wird man immer wieder vom Stooberbach begleitet. Jedoch die perfekte Einstiegsstelle zum Wassertreten befindet sich bei Start und Ziel im Generationenpark (SoWoNeu) — links neben der Brücke. Denn wichtig dabei ist, dass das Wasser bis knapp unters Knie reicht und eher kühl ist, diese Voraussetzungen sind hier bestens gegeben.

Ein Bein sollte beim Wassertreten immer vollkommen aus dem Wasser herausgezogen werden und die Fußspitze etwas nach unten gebeugt werden, das nennt man den Storchengang. Nach zirka 30 Sekunden spürt man dann ein starkes Kältegefühl in den Füßen und Unterschenkeln. Anschließend sollte man kurz das kalte Wasser verlassen, um die Füße wieder zu erwärmen. Diesen Vorgang wiederholt man mehrmals. Nach dem Wassertreten streift man das Wasser lediglich kurz mit einem Handtuch ab. Zur Erwärmung empfiehlt es sich, im Anschluss ein paar kleine Bewegungen zu machen.