Kein Hinweis auf Fremdverschulden bei Tod von Aliyev

Erstellt am 25. Februar 2015 | 13:40
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Nach dem Ableben des kasachischen Ex-Botschafters Rakhat Aliyev, der am Dienstag erhängt in seiner Zelle in der Justizanstalt Josefstadt aufgefunden wurde, deutet alles auf Selbstmord hin.
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"Aufgrund des vorläufigen Obduktionsergebnisses gibt es keinen Hinweis auf Fremdverschulden", teilte Gerhard Jarosch, stellvertretender Leiter der Staatsanwaltschaft Wien, am Mittwoch auf Anfrage mit.

Der Tote wurde von einem erfahrenen Gerichtsmediziner obduziert, der bei der Leichenbeschau keine Anzeichen für eine äußere Gewalteinwirkung fand. Aus der Untersuchung der Zelle durch die Tatortgruppe des Wiener Landeskriminalamts sowie der Auswertung der Videobänder in der Justizanstalt hätten sich ebenfalls keine Anzeichen ergeben, dass Aliyev von fremder Hand zu Tode gebracht worden wäre, gab Jarosch bekannt.

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